Nadia Abfalterer trug sich heuer als 1. zweistellig in die Torschützenliste
Taufers gewinnt Derby gegen Schenna im Siebenmeterwerfen 23:21
Das erste Südtiroler Derby in der A-2 der Frauen war nichts für schwache
Nerven. Am Ende einer spannenden Partie waren sowohl der SSV Taufers als auch der SC Schenna/Raiffeisen-G.A.S. die Null inder Tabelle los. Die Gastgeberinnen
setzten sich im Siebenmeterwerfen mit 23:21 (19:19, 9:8) durch und kassierten zwei Punkte. Viereinhalb Minuten vor Schluss hatte Schenna noch 19:17 geführt und scheinbar sicher drei Zähler in der Hand, am Ende nurmehr einen.
„Wir hatten heute die besseren Torfrauen“, freute sich Taufers-Coach Zlatko Stimac nach dem dramatischen Spiel. In der „Verlängerung“ hatte Vera
Rier drei von fünf Siebenmetern gehalten, in der regulären Spielzeit
Elisabeth Oberhollenzer deren zwei.
„Die Verteidigung passt, aber wir haben zum dritten Mal in Serie
nur 19 Tore gemacht“, meinte Stimac. Wenigstens platzte bei Nadja Abfalterer (zehn Treffer) der Knoten. „Vielleicht hätte sich auch Schenna den Sieg verdient, aber wir haben bis zum Schluss gekämpft. Es war unser erster
Sieg in der A-2 gegen Schenna“.
Gäste-Coach Alexej Popow warmit der Leistung seiner Mädchen „sehr zufrieden. Es hat alles gepasst“. Nur mit der Schiedsrichterleistung war er nicht einverstanden. Im Finish bekam er und Maila Reiner eine Zeitstrafe, die Taufers zum Ausgleich nutzte. „Ein Punkt ist unterm Strich gut für uns, jetzt wollen wir eben das nächste Mal gewinnen“.