Die 6,5 Stündige Hinfahrt war für uns Mädels sehr anstrengend und eine Tortur, da sich das „Speed Bussl Strauss“ als ziemlich unbequem bewies und das Schneckentempo an unseren Nerven zerrte. Trotzdem begannen wir an einer Raststätte vor Mailand zu scherzen und schlossen gemeinsam mit Joe eine Wette ab. Über den Inhalt dieser Wette darf die Redaktion keine Auskunft geben, aber vielleicht war sie der Ansporn, dass wir gegen eine erfahrene Mannschaft wie Cassano unsere Leistung beweisen konnten. Diesmal war die Abwehr unsere Stärke. Linda machte dem linken Rückraum das Leben schwer und ihre Schwester Vera, brachte so manche Spielerin an den Rand der Verzweiflung. Im Angriff waren wir diszipliniert und es gelang uns meistens, den letzten und entscheidenden Pass weiter zu spielen. Anders als sonst brachte uns der 4 Tore Rückstand nicht aus der Fassung und wir kämpften uns Tor um Tor zurück ins Spiel. Kurz vor Spielende bewies Nina wieder einmal starke Nerven und verwandelte den 7 Meter zum Ausgleich.